Montag, 17. November 2014

Bibliotheken sind Orte der Bildung und Begegnung!

Marlies Kohnle-Gros (CDU) ist (u.a.) Mitglied im Landtags-Ausschuss für Medien und Netzpolitik. Sie berichtet in ihrem ersten Blogbeitrag von einem aktuelle Thema im Parlament: Das Bibliothekengesetz.


Bibliotheken sind für Marlies Kohnle-Gros besondere Orte
an denen Bildung und Begegnung gleichermaßen stattfinden.

Diese Woche im Parlament: Ein Bibliotheksgesetz.: Dazu ein paar Anmerkungen von mir:

Auch im Zeitalter der Neuen Medien kann die Bibliothek zentraler Ort der Information, Bildung und Orientierung gerade für Kinder und Jugendliche  sein.
Besonders in einem regional strukturierten Land wie Rheinland-Pfalz wird den Bibliotheken in Zukunft – so hoffe ich  - eine noch größere  Bedeutung zukommen, um Bildungschancen landesweit zu gewährleisten und den Erwerb von Lese-, Medien-und Informationskompetenz zu unterstützen.
Als nicht-kommerzielle Orte der Begegnung und Kommunikation haben sie inzwischen eine nicht zu unterschätzende Funktion in den Gemeinden und Stadtteilen.
Dass  sowohl Erwachsene jeden Alters als auch Kinder und Jugendliche die Angebote nutzen, macht Bibliotheken zu einem wichtigen Scharnier des intergenerationellen Austausches und des gesellschaftlichen Diskurses. Für Migranten/innen ist es oft der erste Ort, an dem sie sich intensiv der neuen Sprache zuwenden können, da die Hürde, eine Bibliothek zu betreten, niedrig ist, weil Bibliotheken weltweit ähnlich strukturiert sind.
Gerade für Kinder und Jugendliche können Bibliotheken besonders viele Angebote machen. Sie können dabei  auf einen spielerischen Ansatz setzen, der die Lesefähigkeit fast nebenbei verbessert. Was für die Kleinsten die Vorlesestunde ist, sind für etwas größere Kinder Lesenächte mit Übernachtungen in der Bibliothek, kindorientierte Internetportale, Autorenlesungen oder aber auch ein Schreibworkshop. In Leseclubs können  Lesescouts oder Lesementoren arbeiten und  Lesesommerangebote anbieten. Männer als Vorlesepaten können  ein positives Rollenbild speziell für Jungen anbieten.
Die Medienkompetenz kann dadurch verbessert werden, dass vom Buch ausgehend digitale Medien eingesetzt und nach dem gemeinsamen Lesen die Webseiten beliebter Kinder-und Jugendbücher besucht werden. Auch Bücher-Apps, bei denen Kinder und Jugendliche die Geschichte aktiv durch das Lösen von Aufgaben mit entwickeln, können zum Einsatz kommen.
Für Menschen mit Leseschwierigkeiten oder solchen, die die deutsche Sprache nicht gut beherrschen, halten Bibliotheken Angebote in Leichter Sprache bereit.

Foto: "Mariesol Fumy" / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nc)
http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/deed.de

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