Samstag, 25. Oktober 2014

Jugendliche Mobilität: S-Bahn und Schule

Anne Spiegel berichtet von "grünen Dauerbrennern": dem öffentlichen Nahverkehr und der Möglichkeit für Schüler_innen in einem anderen Bundesland zur Schule zu gehen


In dieser Woche haben sich viele GRÜNE Politikerinnen und Politiker aus der Metropolregion Rhein-Neckar getroffen. Mit dabei waren GRÜNE Bundestags- und Landtagsabgeordnete, die Vorstände der Kreisverbände von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, sowie die GRÜNEN Großstadt- und Kreistagsfraktionen aus der der Metropolregion. Solche Treffen finden regelmäßig statt, um die Zusammenarbeit grenzübergreifend zwischen den Gebieten in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen zu verbessern. Wir besprechen dort ganz vielfältige Themen, die zurzeit aktuell sind. Ein Dauerbrenner ist die Verkehrsinfrastruktur und die Vernetzung mit öffentlichem Nahverkehr zwischen den Bundesländern.


Gerade Jugendliche, die vielleicht noch kein eigenes Auto haben, sind auf gute S-Bahn und Bus-Verbindungen zwischen den Städten und Dörfern in der Metropolregion angewiesen. Sie wohnen zum Beispiel in Mannheim oder Heidelberg, haben auch aber auch viele Freunde in Ludwigshafen oder Speyer, gehen in einen Sportverein in Schifferstadt oder umgekehrt. Mit dem MAXX-Ticket können Jugendliche sich im gesamten VRN-Gebiet bewegen und wir setzen uns dafür ein, dass insbesondere die S-Bahn-Verbindungen noch besser ausgebaut werden, damit man sich einfacher mit dem ÖPNV in der Rhein-Neckar-Region bewegen kann.

Außerdem arbeiten wir daran, dass es für Kinder und Jugendliche einfacher wird, in einem anderen Bundesland zur Schule zu gehen. Hier sind vor allen Dingen Kostenfragen zu klären, aber wir sehen, dass die Grenzen zwischen den Bundesländern gerade bei uns in der Metropolregion oft nicht den „sozialen“ Grenzen entsprechen.

Leider waren diesmal bei dem GRÜNEN Treffen keine Vertreterinnen und Vertreter der GRÜNEN JUGEND dabei. Ich finde es immer wichtig, die GRÜNE JUGEND in unsere politischen Diskussionen einzubinden, weil sie nochmal den ganz besonderen Blick durch die jugendpolitische Brille mitbringen. Für das nächste Treffen werde ich auf jeden Fall anregen, dass man sie auch dazu holt!

Bildrechte: Fenja Eisenhauer" / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by)
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